Hank-Hits
Ost Highway - Der Roman von Stefan Maelck
 
 
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HANK SCHREIBT - Scenes from the I hate you too Corner.
Kommentar von: Alfred Hilsberg
Alfred Hilsberg schrieb: 25.02.2003
 
Lieber Stefan,

danke für das Meisterwerk !
Wie läuft das denn, im Osten besser als im Westen?
Mit freundlichen Grüssen
Alfred Hilsberg
What´s So Funny About..GmbH
www.whatssofunnyabout.de
  Kommentar des Autors:

Lieber Alfred,
du weißt ja, im Osten waren sie schon immer schneller
als im Westen, wir haben hier ja auch schon alle Neubauten gehört, als du da drüben noch Überzeugungsarbeit geleistet hast. Aber wenn alle es weitersagen, dann kommt Hank auch bald im Westen richtig an!

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Kommentar von: Michael Augustin
Michael Augustin schrieb: 25.02.2003
 
Lieber Stefan Maelck,
bin noch nicht ganz sicher, ob ich zur Buchmesse komme. Sollte dort eigentlich lesen, habe aber am 21. März schon einen Lesetermin in Soest angenommen. Mal sehen. Melde mich gegebenenfalls zum Guinnesstrinken, es muß ja nicht im Hölderlin sein, obwohl bekanntlich kein Weg dran vorbeiführt... Gibt's den eigentlich wirklich? Klingt gut!
Cheers,
Michael Augustin
  Kommentar des Autors:

lieber michael augustin,

hölderlin gibt es wirklich, heißt aber alte post, was aber n scheißnahme ist, auch wenn er stimmt.
assoziiert eher sowas wie deutsche fahne, deshalb umbenannt.

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Kommentar von: dr.matthias lange
dr.matthias lange schrieb: 24.02.2003
 
Hallo Stefan, ich habe gerade Dein Buch gelesen und wollte auf diesem Wege meine Begeisterung ausdrücken.
Die Typen in dem Buch sind originell, die Sprüche locker und die unglaubliche Story amüsant und spannend geschrieben. Besondere Freude hat mir der fröhliche Umgang mit der Ost-West Problematik bereitet.
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Kommentar von: Fred  Michael Steffen
Fred Michael Steffen schrieb: 23.02.2003
 

Hallo, hallo, Hank Maelck- auch ich konnte nur in einem Rutsch lesen- die Musik, die ich sonst beim lesen höre stand in den Zeilen- für das Setzen von Bookmarks (siehe dein Freund Jens) fand ich keine Zeit; nicht mathematisch analytisch, sondern mit Herz und viel Spass gelesen.
Meine Hemmungen auf Bekenntniss, hemmungslos den alten Cash und van Zandt zu hören bröselten dahin. Ich bin wieder erstarkter Fan von Detektivgeschichten. Dazu noch deine gute, informative HP ! Das kann nur mit einigen Bierchen abgerundet werden.
  Kommentar des Autors:

Right on! Cheers!

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Kommentar von: Remco Ubbels
Remco Ubbels schrieb: 13.02.2003
 
Hallo Stefan,

und ob ich das Buch inzwischen habe! Es hat mich meiner ganzen Nachtruhe beraubt. Ich glaube ich bin einen 100%-iges Beispiel- Muster von deiner Zielgruppe. Darüber später mehr (und auch über Vicky Peterson).

Schöne Grüße,

Remco
  Kommentar des Autors:

was weisst du denn von vicky peterson, da bin ich mal gespannt...

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Kommentar von: Carsten Baumann
Carsten Baumann schrieb: 04.02.2003
 
"Hank Meyer darf gerne nochmals zuschlagen !
Habe das Buch im prinzip in einem Schwung gelesen, mit meist grösserem Vergnügen. Als alter Krimi-buff gefällt mir der crime aspekt eigentlich ganz gut, vielleicht ein twist of fate too much, aber nix gegen den neuen Leon de Winter. mal was anderes.
was den folklore-effekt angeht so hätte ich mir ein bisschen weniger namedropping gewünscht. hank, john r.cash, american spirit kippen, etc. pp. - alles ein bisschen viel, komme mir fast vor wie ein zielpublikum. wie immer: die insider verstehen (fast) alle gags, für die anderen ist hopfen und malz (eh') verloren. anyway, will hier nicht zu negativ klingen hatte ich doch a.i.a. 4 stunden angenehme unterhaltung. Und jemand der es fertigbringt den 'Idiotenwind' so passend in einem Roman unterzubringen hat alle Achtung verdient.
Wünsche Hrn. Maelck von dieser Stelle alles Gute und tam-tam, hoffe ihn spätestens auf der Buchmesse zu einem Bier einladen zu können. Sollte ihn eine Lesereise mal gen Süd-West treiben, so möge er -falls gewillt das Ausbleiben von *gutem geld* mit einem feinen abend ausgeglichen zu wissen- mit mir Kontakt aufnehmen !"

Carsten Baumann: oecourt@t-online.de
  Kommentar des Autors:

Auf ein Bier zur Buchmesse doch immer!!!

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Kommentar von: Colette Stritzke
Colette Stritzke schrieb: 27.01.2003
 

Hi Stefan,

muss mich für eine äußerst unterhaltsamen Sonntag bei dir bedanken!!! Habe mich den ganzen Tag im Bett und auf dem Sofa verschanzt und "Ost Highway" in einem Rutsch durchgelesen: KLASSE!!! Ich bin beeindruckt! ;-)

Habe, wenn es um CDs / Bücher von Bekannten geht, ja immer etwas Magendrücken, da ich befürchte, mich zwischen höflicher Begeisterung und unangehnehmer Wahrheit entscheiden zu müssen, aber diese Befürchtung wurde gleich auf den ersten Seiten über den Haufen geworfen. Habe mich sofort festgelesen und bis zum Ende mitgezittert! Und oft ziemlich lachen müssen... Ich glaube, ich melde mich ab sofort auch immer mit "Bergzoo Halle"... ;-)
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Kommentar von: Anne Kellner
Anne Kellner schrieb: 24.01.2003
 
lieber stefan,

na, wie ist es, das erste buch in den händen zu halten? hast du schon ein feedback von leuten, die's gelesen haben? ich habe es jedenfalls gleich zweimal gekauft, um es zu verschenken - in den westen natürlich.
ansonsten - nette typen und gute atmosphäre. ich habe mich gut unterhalten, als ich letztes wochenende mit erkältung im bett lag.
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Kommentar von: Klaus Blaudzun
Klaus Blaudzun schrieb: 23.01.2003
 

elender anglist: na klar ist das ein klops, mein freudsches verbrechen an russ M. - aber ross sagte einfach viel mehr über sein frauenbild!

das ist aber nichts gegen mein versagen an der stelle, an der marlowe in die spur geschickt wird: ... Marlowe, suchen Sie M.!, hätte es heißen müssen. M. hat M. nicht gefunden? du kennst ihn also doch offenbar noch nicht, den bzw. d.a.s. M. bzw. d.a.s. mystifizinky. ich treib was auf dazu, am besten wirklich seinen "Faust. Der Tragödie Dritter Teil".
klaus
  Kommentar des Autors:


elender anglist: na klar ist das ein klops, mein freudsches verbrechen an russ M. - aber ross sagte
bei mysttifizinsky stehe ich wirklich auf dem schlauch und hoffe, dich trotzdem zu sehen am 30. januar.

herzlich,
stefan

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Kommentar von: Klaus Blaudzun
Klaus Blaudzun schrieb: 22.01.2003
 
dear steven milker,

du postmodern literat you! denglish - dt.: Du postmoderne LiteRatte, Du!

Du merkst: Las soeben die Ankündigung deiner Lesung in Rostock. Freue mich
auf Dich & Deinen Roman!

Karte ist bestellt. Online. Lesung geht, Gott sei Dank, (eigentlich) nur
Offline, oder? Wenigstens Lesungen bleiben hoffentlich analoge
Restwelterlebnisse. Ihr Götter & Musen, bitte.

Aber nun zum Thema des kalten Januarabends. Schwanke da nur noch:
a. Was ist da die angebrachte Abendgarderobe, gut abgestimmt zur Lesung?
b. Schau ich mir vor der Lesung noch ein paar Filmschnipsel von David L. an,
oder besser von Ross M...?
c. Oder aber ich lese noch ein paar Passagen bei Hans M., über Hans M., oder
besser von Raymond Ch...?
Scheissfragen, nein: Scheiss Fragen! Und Du, der Autor, bist schuld. Wie ich
Dich kenne, wirst Du mir nicht nur nicht helfen wollen, sondern du wirst
auch noch unsichtbar grinsen wie ein auktorialer Erzähler, der niemals,
nicht einmal aus Versehen dem Leser zu Gesicht ;-) kommt. Du wirst dabei
etwas brabbeln wie: Nobody ist raunender als mein Imperfekt! Und Du wirst so
auf die Auflösung aller Welt- und Lebensrätsel durch/in Deinen Roman
verweisen. Man müsse sie nur herauszulesen verstehen ...

by the way, who the fuck is Gerda Lattke? Sag jetzt bitte nicht: Dicht dran,
weil genau das, the fuck ... Vielleicht Let Key zu sprechen...?
Schlüsselfigur also?!! Sag ich doch! Sag mir, dass ich das mal wieder/wie
immer/o.ä und sowieso präzise herausgespürt habe, allein aus der Annotation
Deiner Lesung ...

Dein Deutobold Allegorewitsch Symbolizetti Mystifizinsky,
aka K.B.


p.s. nummer 1: Du weisst, welcher - wenn ich nicht irre - Auch-Hallenser
sich hinter D.A.S. M. verbirgt, und was er, schreibend und einen gewissen
Herrn J.W.v.G. parodierend - und so auch Dich Nunmehr-Hallenser darauf ewig
verpflichtend -, zur Lös-/Mehrung der Welträtsel beitrug? Sag jetzt nicht
nein, ich komme nicht zur Lesung ohne Lösung! Das Initial M., soviel sagt
sie mir noch, meine Eiweiß-Festplatte (Partition: Germanistik, Folder:
Germanisten, Datenbank: Hallenser Germanisten - wie gesagt, wenn ich nicht
irre, die Bits in diesem Festplattenbereich haben nur noch schwachen
Restmagnetismus - hab's auch nicht online nachgeprüft, in echt!!!), und das
sagt sie jetzt Dir: dieses Initial M. ist eine Spur, eine Spur in der Reihe
der M.&M.&M. ... Übernehmen Sie, Marlowe, finden Sie es raus, wenn Sie es
nicht längst wissen, wussten, wissen mussten ...

p.s. nummer 2: Kauft Hank der Country-Fan noch alle CD's von Johnny The
Cash? Auch nach American III & IV? Oder meint Hank, nach Personal Jesus auf
The Man Comes Around, Johnny hätte sich dann letztlich (zum guten Ende) wohl
nicht nur rotzfrech, sondern nunmehr im ganzen doch nicht ganz zu unrecht
nach Blixa Bargeld benannt? Ich hoffe auf die richtige Antwort, für Dich und
für Hank. Sonst kann ich aus guten Gründen des Musikgeschmacks nicht zu
Deiner Lesung kommen. Nein, nicht Deinethalben nicht. Hank wärs, Hank wäre
mir unerträglich, ein Aufenthalt mit ihm, auch wenn nur mit seinem
simulierten Selbst, in einem Raum bei einem, bei ein und demselben
Kunstergeignis undenkbar, unerträglich. Punkt und aus. Ich hoffe also auf
Deine Antwort, auf Deine Antwort für Hank, und darauf - je nachdem, wie Du
für Hank antworten musst -, dass Hank, im Showdown Deines Romans, also von
Dir mehr oder minder verantwortet, einen sehr, sehr qualvollen Tod stirbt -
oder aber nicht nur eine Latt..., sondern dazu auch noch alle sonstig von
ihm erträumten Gerdas dieser Welt bekommt! Je nachdem! Ja, hast Du Dir wohl
gedacht, dass Du Deinen Roman gut postmodern beliebig enden lassen kannst,
gerade wie Du willst. Nichts da! Das hier, mein Lieber, ist der Gegenbeweis,
der Beweis für die Nicht-Beliebigkeit, für die Nicht-Nichtfolgenlosigkeit
von Literatur, weil für die endgültige Präzession der Simulakra, für den
überschrittenen Siedepunkt im postmodernen Melting Pott von Zeichen und
Referenz, von Landkarte und Land, von Zeichen- und Lebenswelt: Dein
(potentieller) Leser kommt nicht zur Lesung, zur Lesung in Deiner realen, in
Deiner analogen Offline-Welt, wenn Du bzw. der Autor in Dir jetzt mir,
Deinem Leser, online die falsche Antwort gibt. Und welche Ironie des
Autorenschicksals - nicht Deine Antwort entscheidet, sondern Hanks Antwort,
eine Antwort aus der simulierten Welt, aus der Welt Deiner Schreibe zwar,
aber eine Antwort einer Deiner simulierten Figuren doch nur, du nur noch der
leibeigene Bote Deiner eigenen Er-findung, Deiner simulierten Figur, ein
Bote, der die Nachricht nur noch überbringen kann, und sie niemals wird mehr
ändern, verändern, beeinflussen können: Sie ist in die Romanwelt
eingeschlossen, weil bereits mit Lettern (Farbe) auf Papier gestanzt
(markiert), und so zugleich, unveränderlich und nicht widerruflich, in die
Welt gesetzt, auf ewig! Nun, wie wirst Du Dich aus der Schlinge ziehen bzw.
gezogen haben, Du Autor, Du Simulant, schreibender? Offener Schluss? Gar
kein Schluss? Postmoderner noch, zweiundzwanzig Schlüsse und mehr hast du
Dir ausgedacht und verzwirbelt ... Vergiss es! Zwischen Cash und Demo,
zwischen Johnny und Blixa kommt keiner durch, auch keine verdammte, noch so
postmoderne LiteRatte! Was wetten wir?

p.s. nummer 3 und letztens: Na gut, eine Trennung von Zeichen- und
Lebenswelt bleibt, das muss ich - leider, zuungunsten meiner zweifellos
glänzenden Theorie - zugeben. Quartier in Biestow war und ist und bleibt Dir
herzlichst gewährt, unabhängig von Hanks Reaktion auf einen dank Parkinson
altersweise Gewordenen alten Mann. Weil, selbst ein auktorialer Erzähler -
du wirst doch nicht ...?? - ist halt nur ein simuliert Allwissender! Es sei
Dir also bereits jetzt vergeben, vorsorglich vergeben seien Dir alle
unbedachten lebensweltlichen Folgen Deiner Simulation. Denn allwissend wärst
Du ja, wenn ich es recht bedenke, bestenfalls und ohnehin nur für den
Bereich Deiner - nomen est omen - imperfekten Schreib- und Raunereien!
Zudem, fällt mir da ein, wissen wir ja - der Postmoderne sei Dank - auch
nicht mehr, jedenfalls nicht mit Sicherheit, wer da schrieb, Du oder der
Diskurs, Du dann nur sein mehr oder minder blindes Autorenwerkzeug, dessen
er, der Diskurs, sich bedient. Ha! Was sagst Du tot(erklärt)es Autor-Subjekt
nun? Also, ganz klar, mein Stellvertreter-Sieg der Leser über die
postterroristischen LiteRatten bleibt in jedem Falle, hat Bestand! - Nun
gut, ein Zugeständnis ist angebracht: Es wäre zu vermessen von mir, mit Dir
über guten Geschmack und Musik zugleich streiten zu wollen, den Königsberger
Kant hin oder her gewendet. Also, mein Vorschlag zur Güte: Erst Deine
Lesung, dann stiftet, der die Wette (vgl. oben) verlor = der den teuflischen
Pakt verlor, die passende Flasche zum Soundtrack (The Solitary Man in Black
Comes Around: Wer ist M.? C.? Nein, Chandler ist nicht Marlowe. Oder doch?
Und wenn selbst M. für sich, an sich auch nicht sicher ist, weil M. ist zwar
One aber Not The Same, ist wie Meier und Maier und Meyer und Marlowe und
Maelck...), und wenn die Flasche leicht geleert ist, drehen wir sie: Ist es
Musik oder ist es guter Geschmack, ist M. denn nun C. oder was ... Wir
können ja so lange trinken & drehen, bis es stimmt.

Mist nur, dass wir schon im voraus, spätestens seit der unvermeidlichen
J.W.v.G.-Lektüre wissen, wie alle solche Wetten ausgehen. Man weiss es nicht
so genau, das ist der Ausgang. So oft man auch liest, wiederliest,
nachliest, neu liest. Sag ich doch: LiteRatten. Alle.



--

klaus blaudzun
  Kommentar des Autors:

lieber detektiv,

zwischen beau joque und beau drillard liegt in etwa soviel platz wie zwischen frank und jesse james und between marx and marzipan in the dictionary there was mary.
but i'll be what i am, hopefully.
ein hartes wochenende mit peti liegt hinter mir wo jede praktische vernunft verdampft schließlich nur noch eines aus königsberg interessiert: die klopse.
ja, und da wären wir schon bei gerda lattke. fürwahr dicht dran, hey man, nice shot.
aber niemand ist real und solche figuren natürlich schon gar nicht, also lattke ist ein homunkulus ausgestattet mit verschiedenen nettigkeiten verschiedener real erlebter menschen.
und sie ist viel älter, als dein absolut bewunderungswürdiges detektivisches geschick sich vielleicht denken mag. da autoren gern die welt retten, hab ich mir gestattet auch figuren zu erfinden, die schon etwas älter sind, also jenseits der werbe-zielgruppe. natürlich werden die alle umgebracht, aber in anderen medien kommen sie gar nicht erst vor.
einen weiteren luxus hab ich mir gegönnt: einen ich-erzähler, der nichts überschaut, nicht mal sein eigenes leben. so wird die er-findung zur ich-findung, der held nichts als der beständige botschafter seiner eigenen botschaft, die er über die jahre durchaus variieren kann und wenn er bei sich selber klopft, kann er sich sicher sein, nicht ganz schlecht behandelt zu werden. one but not the same.
und: schon deshalb würde ich mich gern schon jetzt deiner detektvischen künste für den dritten teil der ost-trilogie:ost küste versichern, weil fast alle von dir erwähnten namen wirklich vorkommen, meist genannt, manchmal mitzulesen, wenn man möchte (wie z.B. hans m. - der turm zu babel), mit ross m. meinst du ganz sicher russ m. (siehe oben königsberg).

und: natürlich, ich rechne hier mit deiner verschwiegenheit, meine ursprüngliche intention ist es, bei lesungen immer so lange aus doktor faustus zu lesen, bis es jemand merkt...
meine leibelingsstelle: "fahrt mal im personenzug von leuna nach halle! da seht ihr arbeiter zusammensitzen...." (s.166, Aufbau Verlag, 1975, die stelle über das volkstum).
mir wird dann ja die ehre zuteil, vor der ganzen m-bande und auch noch vor mankel im buchladen zu stehen, falls mich jemand hinstellt.

zu johnny und zu hank und hank gäbe es einiges zu sagen.
oder wie blumfeld singen: das soll ich sein? dann lieber doch mit in den alltag.
bilxa und johnny sind immer noch die eckpfeiler, personal jesus der größte gospel der von einem weißen je gesungen wurde. at least that's what i'm told. moving the goalposts.

die flasche dreht sich schon und ich häng dir was an ...an die mail!
stefan

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Kommentar von: Anne Kundt
Anne Kundt schrieb: 19.01.2003
 
Sehr schöne, elegante Seiten, Stefan!
Gruß, Anne
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