Hier gibt es Informationen zu den Büchern von Stefan Maelck
Ost Highway - Der Roman von Stefan Maelck
 
Cover  - Tödliche ZugabeCover  - Pop essen Mauer aufCover - Ost Highway
 

Stefan Maelck

Neu
"Tödliche Zugabe"

Rowohlt Berlin

Der Zweite Teil vom Hank-Meyer-Roman erscheint am 18.9.2007!

Der Gitarrist der aufstrebenden Rockband «Frohe Zukunft» wird tot auf der Bühne gefunden, ermordet mit seiner eigenen Gitarre. Wenig später stirbt der Sänger der «Perlen» – er wurde mit einem Cello erstochen. Will jemand der ganzen deutschen Rockmusik den Garaus machen? Hank Meyer, Privatdetektiv und Radio-DJ, kommt über den Fall ganz schön ins Schwitzen.

Dabei steht sein Alltag eigentlich gerade im Zeichen der Trauer. Heuser, Hanks Bruder im Geiste, schickt sich an, ein neues Leben zu beginnen: In einer Frauen-WG will er herausfinden, ob er sich nicht doch insgeheim nach einer Kleinfamilie sehnt. Hank würde den Freund lieber wie gewohnt für seine Ermittlungen einspannen. Als ihn dann noch seine langjährige Geliebte hängenlässt, stürzt Hank mit einem Mal selbst in die Midlifecrisis.

Zum Glück steht ihm Kommissar Klepzig bei. Und bald freundet sich Hank mit der stadtbekannten Prostituierten Triller-Uschi an, schlägt sich mit schmierigen Musikproduzenten herum. Da ergibt sich endlich die Gelegenheit, Heuser zurück ins Boot zu holen: als ausgerechnet aus dessen Versuchs-WG ein Kind entführt wird …

Stefan Maelck nimmt es mit den Männern um die vierzig auf, jenen einsamen Cowboys, die lieber in ihren Stiefeln sterben, als zu verspießern. Sein Krimi ist voller Musik, voller Herzschmerz und Substanzmissbrauch – unkorrekt, rasant und schweißtreibend komisch.

«Meistens schätze ich es, wenn man mir direkt in die Augen sieht. Allerdings nicht, wenn mein Gegenüber dabei auf dem Bauch liegt, den Kopf seltsam verdreht hat und aus seinem Rücken der Hals einer Fender-Stratocaster ragt. Das hier war kein abgeschmackter Werbegag, Marke echtes Hinguckermotiv fürs Konzertplakat. Eher das Gegenteil. Das hier war der Gitarrist von ‹Frohe Zukunft›, und er lag tot auf der Bühne.»

Hank Meyer ist Privatdetektiv und Radio-DJ, beides aus Leidenschaft. Da trifft es ihn umso härter, dass sich ein Mörder in der deutschen Rockmusikszene umtreibt …

«Nach diesem Buch wird der Detektiv und Discjockey eine Fangemeinde haben.» (Frankfurter Allgemeine Zeitung über ‚Ost Highway’)

«Maelck ist ein Coup gelungen.» (Rolling Stone über ‚Pop essen Mauer auf’)

"Pop essen Mauer auf"
Rowohlt Berlin

Lange galt die sagenumwobene Hartholz-Akte als verschollen, doch nun konnte sie der investigative Musikjournalist Ludger Bauer den Fängen eines abgehalfterten Ostrockers entreißen. Plötzlich wird klar: Die Popgeschichte muss komplett umgeschrieben werden. Der von den Rolling Stones besungene «Street Fighting Man» stammt aus der DDR; Andy Warhol wurde auf Geheimdienstkosten aus einem obskuren slowakischen Dörfchen nach New York geschleust; der Punk wurzelt tief in Wandlitz und der Gothic Rock in Schwedt an der Oder. Selbst Elvis Presley konnte es sich aus gutem Grund nicht immer verkneifen, Deutsch zu singen ...

In Wahrheit ist Pop eine perfide Ausgeburt des Kommunismus, als vielstimmige Wunderwaffe im Kalten Krieg sollte er die dekadente westliche Jugend dauerberieseln und so das kapitalistische System entscheidend schwächen. Wer hätte geahnt, dass diese Waffe eines Tages wie ein Bumerang zurückkehren und die Mauer zum Einsturz bringen würde?

Erstmals die wahre Geschichte des Pop, laut und heftig, für Einsteiger ebenso wie für Spezialisten!

«Dieses Buch hält bittere Wahrheiten bereit!» Sven Regener


"Ost Highway - Ein Hank-Meyer-Roman"

Rowohlt Berlin

Im tiefsten Sachsen-Anhalt gestrandet, wartet der westdeutsche Privatdetektiv Hank Meyer auf neue Herausforderungen. Einstweilen bestreitet er als bekennender Country-Fan die Radiosendung “Lost Songs Found” und feiert mit den Kumpels philosophische Trinkgelage.

Doch dann wird die Moderatorin Gerda Lattke im Funkhaus ermordet aufgefunden. Der Sohn der Verstorbenen bittet Meyer, den Fall zu übernehmen. Er ist aus New Orleans angereist und traut der örtlichen Polizei nicht. Meyers bester Freund, der Nachrichtenredakteur Heuser, hilft bei der Recherche und stellt fest, dass Gerda Lattke zu Lebzeiten unter dem Decknamen IM Maja allerlei Unfrieden gestiftet hat. Handelt es sich um einen späten Akt der Rache?

Die Spurensuche führt Hank Meyer und Heuser von den Tiefen der Geheimdienst-Archive über den “Sad-Song-Superhighway” in die Sümpfe von Louisiana. Eine wirklich sensationelle Entdeckung machen die beiden allerdings erst wieder zu Hause in Halle ...

Urkomisch, respektlos und liebevoll zugleich: in Stefan Maelcks reichem Wortschatz fehlt nur der Begriff politisch korrekt. Die schonungslose Schilderung “Dunkeldeutschlands”, der scharfe Blick hinter die Kulissen des staatlichen Kulturbetriebs und in die Abgründe einsamer Männerseelen: Hank Meyer bleibt nichts schuldig.

Stefan Maelck, 1963 in Wismar geboren, studierte Anglistik und Germanistik in Rostock. Forschungs- und Lehraufenthalte in den USA und England. Nach einem Gastspiel als Lektor bei Reclam Leipzig ist er seit 1994 freier Publizist und Radiomoderator, Schwerpunkt Literatur und Popmusik. Stefan Maelck lebt in Halle und arbeitet bereits am nächsten Fall für Hank Meyer.

“Übernehmen Sie den Fall. Sie kennen sich aus mit Radio, und Sie kommen aus dem Westen, Sie haben keine Vorurteile.”
“Wer sagt Ihnen, ich hätte keine Vorurteile? Man muss Vorurteile haben gegen den Osten, das bekommt dem Osten gut. Die Vorurteile sind oft milder als die Realität.”

Von Halle nach New Orleans und zurück: Ein Krimi mit Weltniveau. Die Ermittler stemmen am liebsten große Biere und räumen nebenbei ganze Keller voller Leichen leer. Willkommen in der Gegenwart, die trotz übermächtiger Vergangenheit und übernächtigter Helden endlich eingetreten ist. “Dunkel Genossen ist der Weltraum ...”, sagte Heiner Müller – auf dem Ost Highway wird es langsam wieder heller!